KI-Agenten und Werkzeuge
Englischer Fachbegriff: AI Agent
Ein KI-Agent verfolgt ein Ziel selbstständig in mehreren Schritten: Er plant, nutzt Werkzeuge, prüft das Ergebnis und macht weiter, bis die Aufgabe erledigt ist.
Wie eine Assistenz statt einer Auskunft
Ein Chatbot ist wie eine Auskunft am Telefon: Du fragst, er antwortet. Ein Agent ist wie eine Assistenz, der du eine Aufgabe übergibst. Sie überlegt sich die Schritte, schaut in den Kalender, schreibt E-Mails und meldet sich, wenn sie fertig ist oder eine Entscheidung von dir braucht.
Agenten können Routinearbeit über mehrere Programme hinweg übernehmen, etwa Termine abstimmen, Daten zusammentragen oder Berichte vorbereiten. Je mehr ein Agent selbst tun darf, desto wichtiger sind klare Grenzen: Was darf er allein, wo fragt er nach? Vor allem, was sich nicht rückgängig machen lässt, sollte er sich von dir bestätigen lassen.
Klick dich Schritt für Schritt durch, wie ein Agent eine Aufgabe erledigt.
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Vereinfachtes Beispiel. Echte Agenten durchlaufen diese Schleife oft viele Male.
Die meisten Agenten arbeiten in einer Schleife, die in der Fachwelt oft ReAct heißt (Reason + Act, also Denken und Handeln): Das Modell überlegt den nächsten Schritt, ruft ein Werkzeug auf, liest das Ergebnis und entscheidet neu. Das Sprachmodell selbst führt dabei nichts aus. Es schreibt nur auf, welches Werkzeug mit welchen Angaben aufgerufen werden soll. Ausgeführt wird das von der Umgebung rundherum, der Harness. Einen Agenten zu prüfen ist schwieriger als eine einzelne Antwort, weil man den ganzen Weg bewerten muss: wie viele Schritte, welche Werkzeuge, wie viele Fehler, was es gekostet hat.
Der nächste Schritt
In 30 Minuten klären wir, wo dein Team steht und was als Nächstes sinnvoll ist. Ein Erstgespräch, kein Verkaufsgespräch.